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Der Allgemeine Staubgrenzwert für Arbeitsplätze wurde herabgesetzt.

Die Technischen Regeln für Gefahrstoffe (TRGS) legen unter anderem fest, wie hoch die Arbeitsplatzgrenzwerte für alveolengängigen Staub* sein dürfen. Seit April 2014 gilt ein neuer Allgemeiner Staubgrenzwert von 1,25 mg/m³ (vorher 3 mg/m³).

Für die Umsetzung wird eine Übergangsfrist bis Ende 2018 gewährt.

Was bedeutet der neue Grenzwert in der Praxis?

FFP Masken schützen, je nach Schutzstufe, gegen das 4-fache (FFP1), 10-fache (FFP2) oder 30-fache (FFP3) des Grenzwertes.

Sinkt der Grenzwert, so sinkt auch die maximale Arbeitsplatzkonzentration, bis zu der eine
FFP-Maske eingesetzt werden darf.
Bei einer Arbeitsplatzbelastung von 17 mg/m³ (alveolengängiger Staub*) war bisher eine FFP2 Maske ausreichend.
Diese bot Schutz bis zu 3 mg/m³ x 1 0 = 30 mg/m³ Staub.
Nach der neuen Regel wäre in diesem Fall eine FFP2 Maske nicht mehr ausreichend, da sie nun nur noch bis zu einer Belastung von 1,25 mg/m³ x 10 = 12,5 mg/m³ eingesetzt werden darf.

Daher empfehlen wir Ihnen, die Staubkonzentrationen am Arbeitsplatz erneut zu überprüfen
und die eingesetzten FFP-Masken bei Bedarf anzupassen.

Gerne helfen wir Ihnen bei der Auswahl der richtigen Atemschutzmaske.

Passende Atemschutzmaske finden Sie hier »