Der Sprint vom Nürburgring

Die Eifel hat am Wochenende wieder gezeigt, warum sie für Wetterkapriolen berüchtigt ist und hat somit das kürzeste 24h-Rennen bisher zu verantworten. Der Spannung hat das natürlich keinen Abbruch getan und alle Fahrer haben Runde für Runde hart um jede Sekunde gekämpft.

Mehr Nebel als Rennen
Starker Nebel hielt sich hartnäckig von Samstagabend bis in die späten Morgenstunden am Sonntag und hat die eigentliche Fahrzeit von 24 Stunden auf insgesamt 9,5 Stunden verkürzt und somit aus dem langen Rennen eher einen Sprint gemacht. Die gesamte Distanz schrumpfte mit 59 Runden auf nicht ganz 1.500 Kilometer und ist damit bislang die kürzeste überhaupt.

Die lange Ruhephase war bestimmt gerade für die Zuschauer enttäuschend, doch wurden sie mit einem umso spannenderen Rennen belohnt. Bei der kurzen Rennzeit mussten die Fahrer schnell und hart ihre Positionen erkämpfen. Am Ende siegte das Team von Manthey-Racing in einem Porsche 911 GT3 R. Wir gratulieren den Siegern zu dieser tollen Leistung!

Natürlich kämpften auch unsere Jungs vom Team IronForce mit ihrem Audi R8 LMS um jede Sekunde und konnten das Rennen am Sonntag mit einem schönen 11. Platz in der Gesamtwertung abschließen. Aus der Pro-Am-Klasse liegt sogar nur ein weiteres Team vor ihnen: Platz 8 belegten die Jungs von Huber Motorsport in einem Porsche 911 GT3 R.

Extreme Wetterlagen von Überschwemmungen bis Hagel gehören fast schon traditionell zum 24h-Rennen auf dem Nürburgring dazu. Warum sollte es in diesem Jahr auch anders sein? Zuschauer und Fahrer haben aber wie immer das Beste daraus gemacht und sich weder vom Regen noch von dem Nebel den Spaß verderben lassen.